Am östlichen Rand der Stadt gelegen, wurde die Kirche des Heiligen Kreuzes 1671 geweiht und bleibt ein bedeutendes historisches Wahrzeichen.
Der Grundriss folgt einem griechischen Kreuzplan, mit einer majestätischen zentralen Kuppel, die von sphärischen Pendetten und Tonnengewölben gestützt wird, die jedes der vier Arme abdecken.
Der Eingang wird von einem volutenförmigen Giebel im Barockstil gerahmt, während der obere Teil der Fassade zarte Pilaster zeigt, deren Kapitelle einen schließenden Bogen stützen. Ein klassisches Fenster mit Tympanon in der Mitte fügt der Komposition zusätzliche Eleganz hinzu. Im Süden steht der Glockenturm – eine quadratische Struktur mit zwei Glockenstühlen und einem pyramidenförmigen Dach. Das Design des Gewölbes erinnert an die Trockensteinbauweise der apulischen Trulli.
Der Mittelpunkt der Kirche ist die erhabene Kuppel, die 1703 mit einem dramatischen Triumph des Kreuzes freskiert wurde. Die übrigen Fresken, die Carlo Rosa und seiner Werkstatt zugeschrieben werden, zeigen Szenen aus dem Alten Testament. Auf der Gegenfassade können die Besucher Darstellungen des Propheten Jona und das Martyrium des Jesaja bewundern.
Die Kapelle des Heiligen Martin beherbergt heute ein Gemälde aus dem 20. Jahrhundert. Auch die Trommel und die Zwickel zwischen den Bögen und der Kuppel sind reich mit Fresken verziert.
Der Hauptaltar ist ein Meisterwerk der dekorativen Kunst, gefertigt aus seltenen und kostbaren Marmorarten, die zu einem verfeinerten Farbteppich miteinander verflochten wurden.
Der handgemalte Majolika-Fliesenboden stammt aus den 1860er Jahren.
Einst von offenen Feldern umgeben, wurde die Kirche allmählich in die expandierende Stadt integriert. Seit 1975 dient sie als Pfarrkirche und bekräftigt ihre zentrale Rolle im religiösen Leben der Gemeinschaft.
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