Im ehemaligen Benediktiner-Olivetanerkloster hat die Kulturvereinigung „Museum der Schlacht“ ein kleines, aber eindrucksvolles Museum eingerichtet, das der Schlacht von Bitonto gewidmet ist. Die Ausstellung umfasst Reliquien, Objekte und Archivmaterialien im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung vor den Stadtmauern am 25. Mai 1734, bei der die spanische Armee unter dem Herzog von Montemar auf die österreichischen Truppen unter dem Prinzen von Belmonte traf.
Die Schlacht war Teil des Polnischen Erbfolgekrieges und entscheidend für die Bourbonen-Eroberung des Königreichs der Zwei Sizilien. Der durchschlagende Sieg der Spanier markierte das Ende der österreichischen Herrschaft in Süditalien und festigte die Autorität von Karl von Bourbon als neuen Herrscher von Neapel.
Das Museum befindet sich in einem architektonisch bemerkenswerten Gebäude, das einen ganzen Stadtblock einnimmt und um zwei anmutige Innenhöfe gruppiert ist. Die Ursprünge des Gebäudes reichen ins 16. Jahrhundert zurück, als es von der Familie Giannone in Auftrag gegeben wurde – insbesondere von Abt Antonio Giannone, der einen Ort visionierte, an dem die Töchter edler Familien ein monastisches Leben führen konnten.
Heute bewahrt das ehemalige Kloster die Atmosphäre seines ursprünglichen geistlichen Zwecks, angereichert mit einer Museumsausstellung, die ein bedeutendes Kapitel der Geschichte von Bitonto lebendig werden lässt.
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